Wie Sie mit Verstößen gegen die WPN-Richtlinien umgehen

26. Februar 2018 | 1 Min. Lesezeit

Die überwiegende Mehrheit der WPN-Mitglieder hält sich an die WPN-Richtlinien. Doch missachtet jemand diese Richtlinien, so unterwandert diese Person die Privilegien aller ehrlichen WPN-Mitglieder.

Wenn es dann darum geht, diese Richtlinien auch strikt umzusetzen, sieht die Realität oft so aus, dass die Verstöße zwar sehr sichtbar sind, doch die Konsequenzen nicht. Um für mehr Transparenz zu sorgen, zeigen wir hier auf, wie Sie 3 häufige Verstöße gegen Richtlinien melden und selbst auch vermeiden können.

Deshalb zeigen wir hier auf, wie Sie 3 häufige Verstöße gegen die Richtlinien melden und diese selbst vermeiden können.

Missachtung des offiziellen Erscheinungsdatums

Eines vorweg: Wir drücken bei niemandem ein Auge zu. Wir gehen jedem Hinweis gewissenhaft nach und ergreifen je nach Ergebnis unserer Recherchen entsprechende Maßnahmen.

Falls Sie einen Verstoß melden möchten, dann senden Sie Ihre Meldung einfach direkt an Investigations@Wizards.com. Sie können uns helfen, indem Sie uns so viele verlässliche Informationen wie möglich zukommen lassen: Screenshots, Belege, Fotos. Je konkreter die Hinweise, desto besser. Und mehrere handfeste Beweise sind am besten.

Dabei bleiben jedoch alle Beteiligten auf jeden Fall anonym, sofern wir dies unter den gegebenen Umständen gewährleisten können. Auch die resultierenden Maßnahmen werden nach Möglichkeit nicht öffentlich gemacht, doch seien Sie versichert, dass unser erster Ansatz stets darin besteht, die Situation gütlich zu lösen und über Verstöße und deren Folgen aufzuklären, bevor wir striktere Maßnahmen anwenden.

Wird ein Verstoß eindeutig festgestellt, nehmen wir stets Kontakt zum entsprechenden Inhaber auf, doch Details werden nicht öffentlich gemacht.

Event-Betrug

Sollten Sie von einem Betrugsfall während eines Events wissen, so gilt dieselbe Vorgehensweise: Lassen Sie uns möglichst viele Informationen darüber zukommen. Hilfreich für unsere Recherchen wären der Name des Stores, das Datum und das Format des zu beanstandenden Events und Informationen über Spieler und TOs.

Es gibt zwei Arten, auf die sich Stores für gewöhnlich verdächtig machen und sie sind beide einfach zu vermeiden, wenn Sie erst gar nicht den Eindruck erwecken möchten, dass es bei Ihnen nicht ganz fair zugeht.

Verhindern Sie gleich zu Beginn den Eindruck manipulierter Paarungen, indem Sie den WER die Paarungen automatisch erstellen lassen. Spieler neigen dazu, bestimmte Muster in Ihren Paarungen zu erkennen (wenn Spieler zum Beispiel eine sehr unwahrscheinliche Anzahl an Byes erhalten) und sie neigen auch dazu, ihren Verdacht zu melden. Lassen Sie die Paarungen automatisch erstellen und jeder Verdacht in dieser Angelegenheit ist direkt vom Tisch.

Und außerdem sollten Sie Events als Casual veranstalten, falls Sie keine acht Spieler haben. Viele Store-Inhaber unterliegen dem Irrglauben, dass für jedes Event zwingend acht Spieler erforderlich sind und einige glauben sogar, es wäre ein Kavaliersdelikt, nicht vorhandene Spieler hinzuzufügen, damit das Event stattfinden kann. Aber dem ist definitiv nicht so.

Falls Sie ein Ranglisten-Event angemeldet haben, aber keine acht Spieler vorhanden sind, können Sie es einfach absagen und stattdessen ein Casual-Event abhalten.

Vergessen Sie nicht: Die Spieler nutzen den Store- und Event-Locator, um Ihre Events zu finden. Jede Diskrepanz zwischen dem, was die Spieler online sehen und dem, was sie in Ihrem Store vorfinden, erweckt Misstrauen.

Promo-Missbrauch

Die meisten Hinweise diesbezüglich erhalten wir von Spielern, da diese es direkt miterleben.

Doch wenn auch Ihnen ein solcher Verstoß auffällt, ist es unserem Investigations-Team eine große Hilfe, wenn Screenshots (z. B. von eindeutigen Werbeangeboten, vor allem, wenn diese noch vor dem Erscheinungstermin datiert sind), Anzeigenamen (für Auktionsseiten oder andere Online-Verkaufsplattformen) und natürlich Quittungen vorliegen.

Die Promokarten sind für die Spieler gedacht. Nutzen Sie sie entsprechend und falls dies nicht möglich war, können Sie sie bei zukünftigen Events für folgende Sets als Preise vergeben. Solange Sie die Promokarten kostenlos oder als Preis an Spieler verteilen, machen Sie auch nichts falsch, doch lassen Sie erst gar kein Misstrauen aufkommen, indem Sie die Preise vorher ankündigen und auch genau so vergeben.

Seien Sie sich bewusst, dass die Spieler wahrscheinlich genau wissen, wie viele Promokarten Sie zu vergeben haben. Sollten die Spieler einen Missbrauch vermuten, dann ist es auch sehr wahrscheinlich, dass sie Ihren Store melden.

Sollten Ihnen Hinweise auf Verstöße gegen die Richtlinien bekannt sein, können Sie diese an Investigations@Wizards.com melden.

Häufig gestellte Fragen

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